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Navigation per GPS

Wie funktioniert eigentlich ein GPS-Grät? Grundinformationen liefert Ihnen meist bereits die Betriebsanleitung. Für alle, die es genauer wissen möchten, gibt es eine sehr schöne und ausführliche Beschreibung der technischen Grundlagen auf den Seiten von Ralf Schönfeld.

Aber was bedeutet das denn nun konkret für den Geocacher? Wie geht man am besten vor, worauf ist im praktischen Einsatz zu achten? Dazu geben wir Ihnen im untenstehenden Text einige wertvolle Tipps und Infos:

  • Allgemeines
  • Fernnavigation
  • Navigation im Nahbereich

    Allgemeines

    Die GPS-Empfänger bestimmen laufend (sofern Satelliten genügend stark empfangen werden) ihre Position. Sie bestimmen nur ihre Position, also nicht (!) die Richtung, in die sie blicken bzw. gehalten werden oder montiert sind! Diese Information wird dennoch angezeigt. Verlassen darf man sich auf die Information aber nur bei gutem Empfang und wenn man sich genüend schnell und kontinuierlich in eine bestimmte Richtung bewegt!

    Fernnavigation

    Bei der Fernnavigation ohne Straßendaten und ohne topografische Daten ist lediglich zu beachten, dass dort, wo das Gerät hinzeigt, in der Regel keine Straße ist bzw. immer dann z. B. ein Fluss quert, wenn man es nicht gebrauchen kann. Ein wenig Recherche im Vorfeld mit Straßenkarten oder topografischen Karten ist also sinnvoll.

    Navigation im Nahbereich (die letzten Meter)

    Im Nahbereich gibt es zwei Probleme: Erstens das unbekannte Gelände und zweitens die Ungenauigkeit des GPS.

    Obwohl die GPS-Empfänger theoretisch nur 3-4 m Abweichung haben können, sieht das in der Praxis meist anders aus, da die Satellitenkonstellation ungünstig oder der Empfang schlecht ist. Hierdurch gibt es zum Teil gravierende Abweichungen in der Entfernungsanzeige und vor allem auch in der Anzeige der Richtung.

    Es ist auf jeden Fall sinnvoll, mehrere Messungen (besser auch an verschiedenen Orten oder gar Zeiten) durchzuführen, um die Ergebnisse zu validieren.

    Ebenfalls hilfreich ist ein Kompass (manche GSP-Empfänger haben einen eingebaut). Mit diesem kann die Richtung zum Zielpunkt auch bestimmt werden, wenn das GPS die genaue Himmelsrichtung nicht liefern kann (siehe Allgemeines).

    Man bedenke auch, dass nicht nur beim Suchen des Caches Ungenauigkeiten bei der Ortsbestimmung auftreten, sondern auch beim Ablesen der Koordinaten beim Ausbringen des Caches. Im schlimmsten Falle addieren sich die Fehler. Beim Ausbringen eines Caches und beim Bereitstellen der Koordinaten muss noch sorgfältiger gearbeitet werden. Bei jeweils 7 m Abweichung und Addition der Fehler (beim Ausbringen und später beim Suchen) liegt man schon 14 m daneben. Nimmt man nun die Fläche eines Kreises mit 14 m Radius (die man nun ja absuchen muss), so erhält man ca. 615 qm. Wenn der "Schatz" vergraben ist, hat man ein wenig zu tun...

    Viel Glück beim Finden!