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Der Fuchsbandwurm

Damit man sich mit dem Fuchsbandwurm anstecken kann, müssen die Eier des Tieres in den Verdauungstrakt gelangen. Dies kann z.B. über Kot oder Körperflüssigkeiten passieren.

Der Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis oder E. vogeli) ist ein Parasit, der nicht nur den Fuchs, sondern auch Kleinnager, Katzen und seltener Hunde und Menschen befallen kann. Im Menschen verursachen die Echinokokkenfinnen, die sich vorwiegend in der Leber ansiedeln, schwere Organsschäden, die leider meist tödlich verlaufen. Glücklicherweise ist die Ansteckung mit der sogenannten alveolären Eichinokokkose aber extrem selten: im Jahr 2002 gab es in Deutschland 6 Fälle (in 2001: 11; Schweiz: jährlich ca. 10 Fälle), nur bei 4 davon wurde Deutschland als Ansteckungsort genannt (Quelle CH: Schweizerisches Tropeninstitut).

Als Infektionswege kommen also in Betracht

  1. Kot (z.B. an Blättern, Beeren etc.)
  2. Speichel (z.B. durch Belecken durch deinen Hund)
  3. Essen ungewaschener, roher Früchte
  4. Anfassen von infizierten Tieren, die entsprechende Ausscheidungen/Flüssigkeiten am Fell haben.

Deshalb gilt:

  1. Keine ungewaschenen, rohen Früchte essen.
  2. Nach dem Anfassen deines Hundes, gründlich Hände waschen.
  3. Nach Möglichkeit darauf verzichten, sich mit schmutzigen Händen ins Gesicht oder Nahrung an zu fassen.

Die Inkubationszeit beim Menschen ist sehr unterschiedlich und dauert Monate bis zu 10-15 Jahren. Weil die Leber ein sehr leistungsfähiges Organ ist, werden Leberschäden oft erst zu spät bemerkt. Unbehandelte Echinokokkosen führen i.d.R. zum Tod!


Tipp: Vor dem Lunch die Hände mit alkoholhaltigen Reinigungstüchern gründlich reinigen. ACHTUNG: Dies reduziert die Ansteckungsgefahr, kann sie aber nicht völlig ausschließen, da Fuchsbandwürmer gegen Alkohol relativ resistent sind!